Deutscher Anteil an der IFGE Oder

Der deutsche Anteil an der internationalen Flussgebietseinheit Oder (IFGE Oder) teilt sich in vier Bearbeitungsgebiete. Im Süden die Lausitzer Neiße, um Frankfurt/Oder die Mittlere Oder, daran an schließt sich die Untere Oder sowie das Bearbeitungsgebiet Stettiner Haff, dass das eigenständige Flussgebiet der Ucker umfasst.

Die Lausitzer Neiße ist auf etwa 199 Kilometer die Grenze zwischen Deutschland und Polen. Die Oder selbst bildet nach dem Zufluss der Lausitzer Neiße für weitere 179 Kilometer die Grenze zu Polen.

Damit ist der deutsche Anteil an der IFGE Oder ein langes schmales Gebiet, das vor allem kleinere linke Nebengewässer umfasst. Zu nennen sind (von Süden nach Norden) die Mandau, die Pließnitz, der Oder-Spree-Kanal, die Schlaube, die Finow und die Welse sowie zahlreiche noch kleinere Gewässer.

Der mittlere Durchfluss der Lausitzer Neiße bei Guben beträgt 30,8 m3/s (1912/2010). Die Oder hat in Deutschland einen mittleren Abfluss von 540 m3/s (Widuchowa 1976/2003).

Anschrift

Organisation:
Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg
Standort:
Koordinierte Flussgebietseinheit Oder
Straße:
Henning-von-Tresckow-Straße 2-13, Haus S
PLZ Ort:
14467 Potsdam
Ansprechpartner:

Ansprechpartner

Ansprechpartner:
Name:
Dipl.-Ing. Simon Henneberg
E-Mail:
simon.henneberg@­mlul.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7328